Kundengewinnung – Der Flirt geht weiter

Regina Mühlich

Regina Mühlich

Frau ist nicht entrüstet, sondern bleibt sitzen, man kommt sich näher und frau lässt sich auf einen Kaffee einladen. Oder anders: „Senden Sie mir bitte nähere Informationen“. Man tauscht Visitenkarten aus, er will sich spätestens am Donnerstag melden, um sich für Freitagabend zu verabreden.

Frau wartet auf den Anruf, am Donnerstag um 18:07 Uhr, klingelt das Handy, sie hat schon fast nicht mehr damit gerechnet. „Hallo! Und wie hat es (das Informationsmaterial) Ihnen gefallen?“ „Hhm“, sagt sie, „ein paar offene Punkte hätte ich da noch“. Nicht, dass er jetzt fragt, welche sie hätte. Nein, er prescht vor: „Wann haben Sie am Freitag Zeit? Passt 20:00 Uhr, gleicher Ort? Prima, wir sehen uns.“ Aufgelegt. 20 h ist für frau eine schlechte Zeit, aber okay, dann fällt die Jogging-Laufrunde eben aus.

Freitagabend, 20:00 Uhr, er ist noch nicht da. Sie setzt sich an den Tisch in der Ecke und bestellt einen Roten. Das Glas ist halb leer, da kommt er durch die Tür (es ist bereits 20:19 Uhr). „Schön, dass es geklappt hat.“ Er übernimmt gleich das Gespräch und man erzählt sich von seinem letzten Urlaub (dem Wettbewerb); was ist gut, was weniger.

Mann glaubt er ist besser, berichtet über die Vorzüge seines Urlaubszieles (seines Produktes), er kommt ins Schwärmen. Frau wirkt gelangweilt, alter Dampfplauderer. Er redet am Bedarf vorbei, er überhört vollkommen, dass frau gar nicht an Schwimmen interessiert ist, sondern am Klettern, dem Speedklettern. Seinerseits keine Fragen, kein Zuhören. Und da heißt es doch, wer fragt führt das Gespräch…….?

Er (die Unterlagen)/Sie (strategischer Kunde) ist aber nicht ganz uninteressant, der Flirt könnte weitergehen. Nur wie?

Ich flirte gerne! Und Sie?

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Akquise ist wie flirten…

… oder zumindest so ähnlich:

Regina Mühlich AdOrga Solutions

Regina Mühlich

Man sitzt ist einem Restaurant und schaut sich die Leute an. Dann lächelt ein Gast, man lächelt zurück und er kommt an den Tisch, setzt sich, warum auch nicht.

Halt, bevor es jetzt weitergeht, sagt er, benötige ich ein paar Daten von Ihnen. Name, Anschrift, Email und Alter. Ach ja, und wie heißt ihr jetziger Partner und wann werden Sie voraussichtlich mit ihm/ihr Schluss machen. Nächsten Monat, nächstes Quartal, Ende des Jahres oder später? Und dann noch, wie soll Ihr idealer Partner sein: groß, schlank, dynamisch, sportlich? Und optional die Frage, wie sind Sie auf dieses Restaurant gekommen? Empfehlung, via Internet, Anzeige? Wenn diese Angaben vorliegen, können wir gerne den Kontakt vertiefen.

Man ist entrüstet und verlässt das Lokal – der andere fragt sich, was er falsch gemacht hat.

So was gibt es nicht? Doch, das ist Akquise. Erst mal werden Informationen abgefragt. Aber die “Kunden” spielen nicht immer mit. Aber wie geht man dann die Sache an? Nicht zu viel fragen, erst mal zuhören und nicht zu aufdringlich sein. Eine freundliches “Welcome”, Spannung aufbauen und dran bleiben. Der potenzielle Kunde reagiert auf das Angebot, bestellt aber nicht? Nach ein paar Tagen nachfassen.

Flirten kann man auch im Aufzug oder im Zug – eigentlich ist Akquise überall möglich.
Telefonakquise ist ein Flirtansatz, optimierbar und ausbaufähig. Wie das geht? Das erfahren Sie in meinem Telefontraining. Sprechen Sie mich einfach an info@adorgasolutions.de. Ich freue mich auf unseren Flirt.

Regina Mühlich · www.adorgasolutions.de · Erfolg ist kein Zufall!

Kleine Lockerungsübung: Der Blick durch die Brille des Kunden.

Haben Sie Lust auf ein kleines Spielchen?

Stellen Sie sich doch mal Ihren idealen Kunden vor. Und zwar nicht irgendeinen, sondern den absolut perfekten Kunden. Wie sieht er aus? Sehen Sie ihn sich genau an. Was macht er gerade? Sieht er etwas? Hat er Visionen? Hört er vielleicht etwas? Spricht er etwas mit seiner inneren Stimme zu sich? Was fühlt er gerade? …

Internet-Texte: Der Blick durch die Brille des KundenSind Sie  so weit? Ok.

Dann schlüpfen Sie doch jetzt mal in Ihren Kunden hinein. Sie sind jetzt nicht mehr Sie, sondern er. Mit allem was er sieht, hört und fühlt. Wie geht es Ihnen da jetzt?

So, und nun lesen Sie mit den Augen Ihres idealen Kunden den Text Ihrer Website. Bei jedem Satz fragen Sie sich, was für Sie dabei raus springt, wenn Sie Kontakt zum Websiteanbieter aufnehmen. Was ist Ihr ganz persönlicher Nutzen? Was genau könnte Sie dazu bringen, dem lieben Anbieter Ihr Geld zu geben. Was ist Ihr Vorteil? Wo ist Ihr Problem, wo drückt der Schuh und wobei kann Ihnen dieser Anbieter helfen?

Fertig? Ok, jetzt können Sie wieder Sie selbst sein.

Wie war’s? Ist für Sie jetzt irgendetwas anders? Was genau?

SEO-Sünden: Willkommen auf unserer Homepage

Haben Sie schon einmal bei google.de die Suchbegriffe “willkommen auf unserer homepage” eingegeben? Nein? Tun Sie’s doch mal. Nur so zum Spaß. Oder klicken Sie einfach hier: www.google.de/willkommenaufunsererhomepage

Genau! 1,65 Mio Treffer!

Nun, es ist ja sicher nett gemeint, den Besucher freundlich auf der eigenen Seite zu begrüßen. Aber jetzt mal ehrlich:  Suchen Sie bei Google danach? Nein? Richtig! Und Ihre Kunden sicher auch nicht …